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Umzug mit Terrarium - Wenn exotische Tiere umziehen

Ein Umzug ist immer mit Planung und Vorbereitung verbunden. Sobald es sich um einen Umzug mit Terrarium handelt, kommen noch einige Aspekte mehr dazu. Der Umzug kann für Sie selbst, wie auch für Bewohner eines Terrariums stressig sein. Denn exotische Tiere, wie Reptilien, Insekten oder Amphibien haben besondere Ansprüche. Neben den richtigen Transportboxen spielt besonders die bürokratische Vorarbeit eine Rolle. Damit alles so stressfrei wie möglich verläuft, sollten Sie mit den Vorkehrungen früh genug vor dem Umzug anfangen.

 

 Leguan bei Umzug mit Terrarium

Bürokratische Arbeit vor dem Umzug mit Terrarium

Bei einem Umzug steht meist viel auf dem Plan, was alles zu erledigen ist. Besonders die Bürokratie ist ein wichtiger Punkt und sollte auch für Terrariumbewohner nicht vergessen werden.

 

Die Meldepflicht

Viele Exoten unterliegen einer Meldepflicht bei der Gemeinde. Welche Tiere meldepflichtig sind, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Informationen dazu finden Sie im Internet, in Zoohandlungen oder bei Züchtern. Die verlässlichste Quelle für die gesetzlichen Bestimmungen ist aber die zukünftige Gemeinde. Diese kann Ihnen zuverlässig sagen, welche Tiere bei einem Umzug mit Terrarium gemeldet werden müssen. Wer sein exotisches Tier nicht bei der neuen Gemeinde anmeldet, handelt ordnungswidrig und muss mit einem Bußgeld rechnen.

 

Haltungserlaubnis einholen

Im Zuge der Meldepflicht können Sie zusätzlich erfragen, ob es konkrete Bestimmungen hinsichtlich der Haltungserlaubnis gibt. Bei speziellen Tierarten, wie Giftschlangen, ist in jedem Fall ein Nachweis vom Veterinäramt vorzulegen.

Sofern noch nicht getan, sollten Sie die Haltung von Reptilien noch mit Ihrem zukünftigen Vermieter abklären und ihn um eine schriftliche Erlaubnis bitten. So vermeiden Sie eine unangenehme Situation und sind abgesichert, falls er seine Meinung diesbezüglich ändert. Bei skeptischen Vermietern kann es durchaus helfen ihm die Tiere vorher zu zeigen.

 

Der Umzug mit Reptilien und Co.

Um Stress und Aufregung bei den Tieren zu vermeiden, beginnen Sie mit dem Umzug der Exoten erst, wenn alles andere soweit erledigt ist.

Der Umzug mit Terrarium und dessen Bewohner gestaltet sich komplizierter, als mit gängigen Haustieren. Sicherheit ist hier die oberste Priorität für Sie, Ihre Mitmenschen und die Tiere selbst. Wichtig hierbei sind ausbruchssichere Transportmittel. Ausgebüchste Exemplare, besonders giftige, machen der Nachbarschaft und Ihnen nur Ärger.

Schlangen werden zum Beispiel in einer verschließbaren Styroporbox transportiert, während für Spinnen, Reptilien und Amphibien eine Heimchenbox verwendet wird, die wiederum in einer Styroporbox untergebracht wird. Die Styroporboxen haben den Vorteil, dass sie die Wärme für die Tiere speichern. Informationen zu der geeigneten Transportmöglichkeit für Ihre Haustiere holen Sie sich am besten von einem Fachmann.

 

Gecko im Terrarium

Vorbereitung für den Transport

Falls notwendig können Sie bereits vor dem Umzug Ihre Haustiere an die Transportdose gewöhnen, indem Sie Futter darin servieren. Es kann auch von Vorteil sein das Terrarium vorher teilweise auszuräumen, um die Tiere besser fangen zu können.

Die Transportdosen selbst sollten mit einem Zellstoff, wie Küchenrolle ausgelegt werden. Achten Sie besonders darauf, dass die Behälter fest verschlossen sind und Luftschlitze für genügend Sauerstoff sorgen. Die Exoten müssen einzeln transportiert werden, um weiteren Stress und Aufregung durch Artgenossen zu vermeiden.

 

Die richtige Temperatur während des Umzugs

Beim Transport selbst ist es wichtig eine ausreichende Wärmequelle um die Transportbox zu legen, da einige Reptilien sehr schnell auskühlen können. Die Wärmequelle kann eine Wärmflasche sein oder auch Heatpacks. Achten Sie dabei unbedingt auf genügend Abstand zu den Transportdosen.

Verschiedene Terrarientiere sollten in unterschiedlichen Transportboxen gelagert werden. So können Sie für jedes Tier die Umgebungstemperatur einstellen, die es braucht.

Besonders an warmen Tagen bietet sich solch ein Umzug mit Terrarium an, da die Temperaturunterschiede geringer sind. Manche Reptilien halten auch Winterschlaf, weshalb der Umzug nicht in dieser Zeit stattfinden sollte. Ist es unvermeidlich, kann der Winterschlaf auch frühzeitig beendet werden.

 

Der Sichere Umzug des Terrariums

Damit die Tiere sich auch nach dem Umzug wohlfühlen können, muss das Terrarium sicher in Ihrem neuen Zuhause ankommen. Das sollten Sie alles für den Abtransport des Terrariums beachten sollten:

  • Entfernen Sie alle beweglichen Bestandteile, die das Terrarium während des Transports beschädigen könnten. Das gilt auch für alle Schiebetüren oder andere Türen
  • Polstern Sie die Ecken und Kanten des Terrariums
  • Bringen Sie die verpackten Tiere an einem ruhigen Ort unter, während das Umzugsunternehmen oder Freunde & Bekannte das leere Terrarium abtransportieren
  • Stellen Sie es im Transportfahrzeug auf eine rutschfeste Unterlage ab
  • Polstern Sie alle Seiten mit Decken oder Styropor
  • Ein Gurt sorgt noch für zusätzliche Sicherheit

Bei Umzügen über längere Strecken kann ein Ersatzterrarium vor Ort sinnvoll sein. Falls das Terrarium während des Transportes zu Bruch geht.

 

Neues Heim, altes Terrarium

Im neuen Zuhause ist ratsam, dass das Zimmer, in dem das Terrarium stehen soll, bereits fertig eingerichtet ist. Alternativ können Sie das Terrarium auch mit einem Tuch abdecken. So vermeiden Sie weiteren Stress für die Tiere.

Sobald das Terrarium an seinem Platz steht, sollten Sie es wieder so einrichten, wie es die Tiere verlassen haben. Überprüfen Sie noch die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit und schon können Ihre exotischen Lieblinge wieder in das Terrarium gesetzt werden.

 

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